3,8 KM Schwimmen, 180 KM Radfahren, 42,2, KM Laufen - mein Kurzvortrag über den Ironman 

11.03.2026

Vor kurzem durfte ich einen kostenfreien Kurzvortrag über meinen Weg zum Ironman halten. Viele Menschen kennen die beeindruckenden Zahlen einer Langdistanz:

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42,2 Kilometer Laufen.

Doch an diesem Abend ging es nicht nur um den Wettkampf selbst, sondern vor allem um den Weg dorthin und die Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe. Dass am Ende des Abends sogar 500 Euro für mein Herzensprojekt zusammengekommen sind, war eine besonders schöne Überraschung.

Ein persönlicher Einblick in meinen Ironman-Weg

Während meines Vortrags habe ich die Zuhörerinnen und Zuhörer mitgenommen auf meinen Weg zum Ironman in Cascais, Portugal. Ein Wettkampf, der nicht nur körperlich fordert, sondern vor allem eine lange und intensive Vorbereitung braucht. Mental und körperlich.

Ich habe erzählt, wie das Training Monate vorher beginnt: frühe Schwimmeinheiten am Morgen, lange Radausfahrten am Wochenende und viele Laufkilometer. In der Vorbereitung kommen schnell 15 bis 17 Trainingsstunden pro Woche zusammen.

Doch genauso wichtig wie das Training sind die vielen kleinen Entscheidungen unterwegs: dranzubleiben, Prioritäten zu setzen und sich immer wieder neue Etappenziele zu setzen.

Der Wettkampftag – ein ganz besonderer Moment

Dann war er da, der Wettkampftag, auf den ich mich so lange und so intensiv vorbereitet habe. Der Start im Atlantik mit 3,8 Kilometern Schwimmen, danach die lange Radstrecke über 180 Kilometer mit vielen Höhenmetern und schließlich der Marathon entlang der Küste.

Ich habe beschrieben, wie sich so ein Tag wirklich anfühlt: die Aufregung vor dem Start, die langen Stunden auf dem Rad, die schwierigen Momente beim Marathon und am Ende der Moment, wenn man nach mehr als 13 Stunden die Ziellinie erreicht.

Dieser Augenblick ist schwer zu beschreiben. Viele Emotionen kommen gleichzeitig zusammen: Erleichterung, Freude und Stolz.

Ein Abend mit vielen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern

In meinem Vortrag ging es mir nicht darum, nur über Zeiten oder sportliche Leistungen zu sprechen. Viel wichtiger war mir, die Geschichte hinter diesem Ziel zu teilen – die Monate der Vorbereitung, die besonderen Momente unterwegs und auch die Herausforderungen, die auf so einem Weg.

Umso mehr hat es mich berührt, wie offen und interessiert das Publikum zugehört hat. Es entstanden viele Fragen und persönliche Gespräche, und einige Besucher erzählten mir, dass sie aus der Geschichte Motivation für ihre eigenen Ziele mitnehmen konnten.

500 Euro für mein Herzensprojekt

Obwohl der Vortrag kostenfrei organisiert war, gab es am Ende die Möglichkeit für eine freiwillige Spende. Dabei kamen insgesamt 500 Euro zusammen, die vollständig meinem Herzensprojekt zugutekommen. Für mich war das ein besonders schöner Abschluss des Abends. Es zeigt, was entstehen kann, wenn Menschen zusammenkommen, zuhören und sich gegenseitig unterstützen.

Ein Abend, der mehr bewegt hat als nur Sport

Für mich war dieser Vortrag eine tolle Erfahrung. Nicht nur, weil ich meine Geschichte teilen durfte, sondern auch, weil daraus etwas Positives entstanden ist. Ein Ironman ist am Ende nicht nur ein sportlicher Wettkampf. Es ist eine Reise mit vielen Höhen und Tiefen und manchmal entstehen aus diesen Geschichten neue Begegnungen, Inspiration und sogar Unterstützung für gute Projekte.

Vielen Dank an alle, die dabei waren, zugehört haben und diesen Abend möglich gemacht haben!